Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis   |   Christoph und Gabriele Teupe   |   Blomberger Str. 14   |   32756 Detmold   |   Tel. 0 52 31 - 6 02 29 70
Was für Zahnspangen gibt es?
Es gibt zwei Möglichkeiten zur Behandlung einer Zahnfehlstellung.
Durch ein herausnehmbares Gerät können kleinere Zahnstellungskorrekturen, Kieferweitungen und Bissverlagerungen behandelt werden.
Wichtig hierbei ist das konsequente Tragen des Gerätes in der Regel nachmittags und nachts. Nur wenn die Spange im Mund ist, kann sie auch wirken.
Bei dem festsitzenden Gerät (Multi-Band-Apparatur) werden Brackets mit Kunststoff auf den Zahnoberflächen befestigt. Ein Draht, der mehrmals im Verlauf der Behandlung gewechselt wird, verbindet die Zähne miteinander. Mit diesem System sind Zahnbewegungen in sehr viel größerem Umfang als mit einem herausnehmbarem Gerät möglich. Der Wirkungsgrad ist sehr hoch, da alle wirksamen Elemente dauerhaft im Mund sind.

Kann man als Patient zwischen einer festsitzenden oder herausnehmbaren Spange frei wählen?
Anhand von Kiefermodellen, Röntgenbildern und Fotos wird ein Befund erhoben. Aus diesem Befund ergibt sich, mit welchem Gerät die Zahnfehlstellung optimal behandelt werden kann. Das kann im Einzelfall nur ein herausnehmbares oder festes Gerät sein, aber auch eine Kombination aus beidem.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung?
Bei der privaten Versicherung ist die Kostenübernahme in der Regel kein Problem.
Die gesetzlichen Krankenkassen haben ein Einstufungssystem in Anomaliegruppen mit unterschiedlichem Schweregrad erstellt. Nach diesem Indikationssystem wird eine Gebisssituation eingestuft. Erst ab einem gewissen Schweregrad übernimmt die Krankenkasse den größten Teil der entstehenden Kosten.