Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis   |   Christoph und Gabriele Teupe   |   Blomberger Str. 14   |   32756 Detmold   |   Tel. 0 52 31 - 6 02 29 70
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen entzündlichen und nichtentzündlichen Zahnbetterkrankungen.

Was ist eine entzündliche Zahnbetterkrankung?
Vorraussetzung für die Entstehung einer entzündlichen Zahnbetterkrankung (Parodontitis) ist der dauerhafte Verbleib von Zahnbelag am Zahnfleischsaum und in der Zahnfleischtasche. Die dadurch entstehende Entzündung breitet sich auf den Zahnhalteapparat aus und führt zu Zahnbetterkrankungen mit Zahnfleischbluten und -rückgang, Zahnsteinbildung auf der Wurzeloberfläche (Konkremente) und Zahnlockerung durch Knochenabbau.

Wie wird sie behandelt?
Die Behandlung ist je nach Ausprägung der Erkrankung unterschiedlich. Häufig kann durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen (PZR) ein weiteres Fortschreiten aufgehalten werden. In manchen Fällen ist darüber hinaus eine tiefergehende Reinigung und Glättung der Wurzeloberflächen notwendig. Dauerhaft erfolgreich kann die Behandlung durch gute Mitarbeit des Patienten sowie regelmäßige Nachreinigungen der Zahnfleischtaschen werden.

Was ist eine nichtentzündliche Zahnbetterkrankung?
Bei nichtentzündlichen Zahnbetterkrankungen beobachten Patienten freiliegende Zahnhälse (Rezessionen), oder übermäßige Temperaturempfindlichkeiten. Häufige Ursachen sind hierfür sehr intensive Putzgewohnheiten, eine falsche Putztechnik oder auch Knirschen oder Zusammenpressen der Zähne.

Wie wird sie behandelt?
Um weiteres Fortschreiten zu vermeiden müssen die Putztechnik und die Pflegegewohnheiten überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Substanzschonend wirken sich auch sogenannte Knirscherschienen aus. Sie werden vorwiegend nachts getragen und entlasten Zähne, Muskeln und Gelenke.
Liegen die Wurzeloberflächen weit frei und sind die Zahnhälse sehr temperaturempfindlich, gibt es die Möglichkeit zur Deckung mit einem Bindegewebstransplantat. Das in einem mikrochirurgischem Eingriff versetzte Transplantat heilt innerhalb von 14 Tagen ein, deckt den freien Zahnhals und verstärkt das Zahnfleisch in diesem Bereich. Vorteil dieses Verfahrens ist die sehr gute Ästhetik des regenerierten Bereichs verbunden mit einer hohen Langzeitstabilität.

Was wird bei einer professionellen Zahnreinigung gemacht?
Bei der professionellen Zahnreinigung durch unsere zahnmedizinischen Prophylaxemitarbeiterinnen wird zunächst der Zahnstein gründlich beseitigt. Daraufhin werden hartnäckige Verfärbungen mit einem Pulverstrahlgerät entfernt.
Die Zahnoberflächen werden anschließend mit Polierpaste geglättet und jeder Zahnzwischenraum mit Zahnseide gereinigt. Anschließend wird zum Schutz der Oberfläche ein Fluoridpräparat aufgetragen.
Die professionelle Zahnreinigung beinhaltet natürlich auch die Vermittlung einer individuell passenden Putztechnik sowie die Auswahl geeigneter Pflegemittel für die häusliche Zahnpflege.